Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ hat Einwendungstexte gegen die von der TKK beantragte neue „Deponie im Forst“ öffentlich vorgestellt

Freitag, 23. Dezember 2011

Am Mittwoch wurden die ersten mehr als 160 „Bürger-Einwendungen“ direkt in der Landesdirektion Dresden abgegeben 

In der Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ ist man zufrieden: „Die Einwendungen gehen weg wie warme Semmeln, wir kommen mit dem Ausdrucken kaum nach.“, freut sich Andrea Wiedmer, Sprecherin der BI.  

Nachdem am Freitag die Einwendungstexte für die Bevölkerung vorgestellt wurden, verteilen die Einwohner der Betroffenen Gemeinden diese nun an ihre Nachbarn, Freunde und Kollegen, sammeln die Dokumente unterschrieben wieder ein und schicken die Briefe dann zur Landesdirektion nach Dresden.  

„Wichtig ist, dass die Einwendungen bis zum 29. Dezember bei der Landesdirektion eingegangen sind, sonst zählen sie leider nicht.“, betonen die BI-Mitglieder bei ihren Bürger-Gesprächen.  

Wenn alle Einwendungen in Dresden gesichtet sind, lädt die Landesdirektion zu einem sog. Erörterungstermin ein. Dort können alle anerkannten Einwender ihre Bedenken gegen den sog. TKK-Antrag noch einmal persönlich vorbringen und sich die Gegenargumente des Unternehmens anhören - und diesen auch widersprechen.  

Auch dieser Termin wird von der Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ für die Bevölkerung gewissenhaft vorbereitet werden.  

„Dann kommt die TKK nicht mehr um das direkte Gespräch mit den Bürgern herum – die TKK als Antragstellerin ist verpflichtet, sich zum Erörterungstermin den Argumenten der Deponie-Gegner zu stellen. Darauf freuen wir uns sehr.“, so Andrea Wiedmer für die Bürgerinitiative.