Aus für Bahnverbindung von Dresden nach Wroclaw - GRÜNE: Das darf nicht das letzte Wort sein! Jähnigen: Wirtschaftsminister Dulig muss sich für eine Lösung einsetzen

Dresden. Zur Meldung über die Einstellung des direkten Bahnverkehrs zwischen Dresden und Wroclaw erklärt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

Eva Jähnigen

Dresden. Zur Meldung über die Einstellung des direkten Bahnverkehrs zwischen Dresden und Wroclaw erklärt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:

"Diese Meldung ist ein absolutes Armutszeugnis für die sächsische Verkehrspolitik und darf nicht das letzte Wort sein."

"Ich erwarte von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD), dass er sich ganz persönlich für eine Lösung einsetzt. Wer im Wahlkampf den ÖPNV lobt, darf nicht tatenlos zusehen, wie diese bedeutende Direktverbindung verloren geht."

"Das ist ein ganz bitterer Tag für alle, die sich für einen intensiven Austausch zwischen Sachsen und Polen einsetzen. Noch 1996 fuhren täglich 14 Fernzüge von Dresden über den Görlitzer Bahnhof nach Wroclaw."

"Eine Direktverbindung ist dringend erforderlich; die überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung in Polen und vor allem in der Region um Wroclaw/Breslau in den letzten Jahren führen zu immer intensiveren Austauschbeziehungen zwischen beiden Ländern. Für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Region links und rechts der Neiße ist die  Verbesserung des Schienenverkehrs zwischen Deutschland und Polen von zentraler Bedeutung. Ihre Verschlechterung wäre absolut kontraproduktiv."

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Andreas Jahnel, Pressesprecher

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