Bahn Dresden-Görlitz - GRÜNE: Sachsen sollte dem Bund Mitfinanzierung bei Elektrifizierung der Strecke anbieten

Kühn: Die Elektrifizierung der Strecke ist eine der Voraussetzungen für Schienen-Fernverkehr nach Polen

Dresden. Sachsens GRÜNE geben sich nicht mit der Absage des Bundesverkehrsministeriums gegenüber der Elektrifizierung der Strecke Dresden?Görlitz zufrieden. 

"Es ist richtig, dass Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in Berlin für Sachsens wichtige Schienenprojekte der Elektrifizierung  von Dresden ? Görlitz und Chemnitz ? Leipzig nachverhandeln will. Er darf aber nicht mit leeren Händen nach Berlin fahren. Um die Chancen der für die beiden Projekte zu erhöhen, sollte die Staatsregierung eine Mitfinanzierung anbieten", schlagen der Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn und die Landtagsabgeordnete Katja Meier, beide verkehrspolitische Sprecher ihrer Fraktionen, vor.

"Warum sollte beim Bahnverkehr nicht möglich sein, was Sachsen beim Autobahnbau schon getan hat", verwiesen sie auf die Mitfinanzierung des Neubaus der Autobahn A72 mit über 50 Mio. Euro von Seiten des Freistaats. Auch die Länder Schleswig-Holstein, Bayern und Baden-Württemberg hätten Bahnprojekte schon mitfinanziert.

"Die Elektrifizierung der Strecke ist eine der Voraussetzungen für Schienen-Fernverkehr nach Polen", erklären die die beiden GRÜNEN-Abgeordneten. "Die polnische Seite ist dafür in Vorleistung gegangen und hat die Strecke bis zur deutsch-polnischen Grenze schon fast vollständig elektrifiziert. Das darf auf deutscher Seite nicht ohne positive Antwort bleiben."

>> Entwurf Bundesverkehrswegeplan (BVWP):

>> Anlage BVWP Projektliste Schiene/Deutschland:

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Andreas Jahnel, Pressesprecher

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