Biomethanwerk in Zittau

Frank Dingeldey

Der Stadtverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt es, dass nun auch die Stadtwerke Erneuerbare Energiequellen nutzen wollen, so deren energiepolitischer Sprecher, Dipl.-Ing. Frank Dingeldey. Der Stadtrat hatte am 26.3. mit einem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan den Weg zum Bau eines Biomethanwerkes am Lusatiaweg neben dem Stadtwerksgelände frei gemacht.

Welche pflanzlichen Rohstoffe zu Methan (Biogas) vergoren werden sollen, war von den Stadtwerken noch nicht zu erfahren. Die Nutzung von pflanzlichen Reststoffen, wie Grasschnitt aus den öffentlichen Grünanlagen, wäre sehr  sinnvoll, so Dingeldey, der auf berufliche Erfahrungen mit erneuerbaren Energien verweisen kann.
Skeptisch sind die Bündnisgrünen allerdings bezüglich der Nutzung von "Energiepflanzen", wenn diese mit hohem Pestizid- und Düngemitteleinsatz angebaut oder über größere Strecken transportiert und dadurch zusätzliches CO2 produziert würde.

Zittaus Bündnisgrüne, die auch auf Bundesebene energiepolitisch engagiert sind, wollen daher ihre Kompetezen einbringen und das Vorhaben kritisch begleiten. Frank Dingeldey, der auch für den Stadtrat kandidiert:
"Wir wollen, dass in Zittau der begonnene Weg fortgesetzt wird und uns neben der Energieeinsparung auch für andere Erneuerbare Energien, wie Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und Windenergie einsetzen."