Bombardier: Industrielle Basis der Oberlausitz mit engagierter Politik für die Schiene sichern

Wenn am 4. März in Görlitz die Mitarbeiter*innen von Bombardier wie auch viele Bürger*innen der Oberlausitz auf die Straße gehen, dann demonstrieren sie nicht nur für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, sondern auch für eine starke Oberlausitz.

Stephan Kühn

Bombardier: Industrielle Basis der Oberlausitz mit engagierter Politik für die Schiene sichern  

Wenn am 4. März in Görlitz die Mitarbeiter*innen von Bombardier wie auch viele Bürger*innen der Oberlausitz auf die Straße gehen, dann demonstrieren sie nicht nur für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, sondern auch für eine starke Oberlausitz. 

Wir erwarten von Bombardier, endlich den Ankündigungen Taten folgen zu lassen und unverzüglich für Bombardier Transportation unter breiter Beteiligung der Belegschaften und ihrer Interessensvertretungen eine Zukunftsstrategie zu erarbeiten.

Stephan Kühn, sächsischer Bundestagsabgeordneter und Sprecher für Verkehrspolitik der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag erklärt:

„Die europa- und weltweite Nachfrage nach modernen Stadtbahnen, S- und U-Bahnen sowie Reisewagen für den Regional- und Fernverkehr steigt. Das ist eine große Chance für Bombardier in der Oberlausitz. Die sächsische Staats- als auch die Bundesregierung können zum Erfolg beitragen, wenn sie die Wettbewerbsbedingungen für die Bahnindustrie und die Schiene entscheidend verbessern. Dazu gehört die zügige Elektrifizierung der Bahnstrecke von Dresden - Bautzen - Görlitz. Ebenso muss die „Schienenmaut“ (Trassenpreise) für die Nutzung von Eisenbahnstrecken gesenkt werden, um mehr Personen- und Güterverkehr auf die Schiene zu bringen“

Prof. Dr. Joachim Schulze, bündnisgrüner Stadtrat in Görlitz und Direktkandidat im Wahlkreis 157 für die Bundestagswahl:

„Unsere Solidarität gehört allen Mitarbeiter*innen in Bautzen und Görlitz! Wir sind der festen Überzeugung, dass mit einer klugen Unternehmensstrategie der Schienenfahrzeugbau in Bautzen und Görlitz zukunftsfähig ist und der Abbau von Arbeitsplätzen abgewendet werden kann. Der Bund als alleiniger Eigentümer der Deutschen Bahn AG muss dafür zu sorgen, dass das letzte Los des Rahmenvertrags über die IC-Doppelstockzüge final ausgelöst wird, um die Kapazitätsauslastung im Werk Görlitz zu sichern. Die sächsische Staatsregierung soll endlich die Regionalisierungsmittel des Bundes für den Nahverkehr vollständig an die Verkehrsverbünde weiterleiten, damit das Regionalbahn-Angebot ausgebaut und dadurch zusätzliche Fahrzeuge geordert werden können.“