Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Görlitz gehen mit 56 Kandidatinnen und Kandidaten in das Rennen um die diesjährige Kommunalwahl

Rund 30 Mitglieder und Gäste des Grünen Kreisverbandes haben am 1. März in der Jugendherberge "Altstadt" in Görlitz das Kommunalwahlprogramm diskutiert und am Ende die Kandidaten für die diesjährige Kommunalwahl aufgestellt. Dabei wurde deutlich, dass die Grünen, obwohl sie bisher mit nur wenigen Mandaten im Kreistag bzw. in den Stadträten Görlitz, Herrnhut und Zittau vertreten sind, einiges bewegen. Ob in der Organisation der öffentlichen Mobilität, der Kulturarbeit und Jugendhilfe über Bürgerbeteiligung bis hin zur gesamten Müllproblematik; ihre Kompetenz und ihre Konzepte werden wahrgenommen und durchaus geschätzt. Damit diese in Zukunft noch mehr Chancen zur Umsetzung haben, wollen die Bündnisgrünen ihre Mandate deutlich erhöhen. "Wir sind sehr froh, insgesamt 56 Kandidatinnen und Kandidaten in unserem Landkreis gewonnen zu haben, die sich u.a. für mehr Bürgerbeteiligung, für einen attraktiveren Öffentlichen Verkehr oder für weniger Müllgebühren einsetzen wollen." so der Sprecher der Grünen im Kreis Görlitz, Thomas Pilz. „In der Bildung werben wir anstatt Schulen zu schließen, für ganztägiges , wohnortnahes und inklusives Lernen. Unsere alte Idee des Nachbarsprachenlernens von klein auf wird im Wahlprogramm stehen, wie auch der Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft vom Theater bis zum Heimatverein, von der Bibliothek bis zum Tiergarten“ so Pilz weiter. Die Grünen sprechen sich deutlich gegen die Erweiterung des Braunkohlentagebau Nochten aus und wollen jetzt sofort und nicht erst in 30 Jahren den Strukturwandel politisch auf die Agenda setzen. Zwei finanzielle Forderungen sind den Bündnisgrünen wichtig: dem Landkreis dürfen keine Schadensersatzverpflichtungen auferlegt werden, sollte eine veränderte Energiepolitik Nochten II unwirtschaftlich machen und Vattenfall aussteigen. Und der Freistaat steht in der Pflicht, die strukturellen Nachteile des Landkreises durch eine veränderte Finanzaufteilung im Freistaat auszugleichen. Das gesamte Programm wird jetzt weiter diskutiert und zum Wahlkampfauftakt gemeinsam beschlossen.

Mitglieder bei der Stimmabgabe

Rund 30 Mitglieder und Gäste des Grünen Kreisverbandes haben am Samstag in der Jugendherberge "Altstadt" in Görlitz das Kommunalwahlprogramm diskutiert und am Ende die Kandidaten für die diesjährige Kommunalwahl aufgestellt. Dabei wurde deutlich, dass die Grünen, obwohl sie bisher mit nur wenigen Mandaten im Kreistag bzw. in den Stadträten Görlitz, Herrnhut und Zittau vertreten sind, einiges bewegen. Ob in der Organisation der öffentlichen Mobilität, der Kulturarbeit und Jugendhilfe über Bürgerbeteiligung bis hin zur gesamten Müllproblematik; ihre Kompetenz und  ihre Konzepte werden wahrgenommen und durchaus geschätzt. Damit diese in Zukunft noch mehr Chancen zur Umsetzung haben, wollen die Bündnisgrünen ihre Mandate deutlich erhöhen. "Wir sind sehr froh, insgesamt 56 Kandidatinnen und Kandidaten in unserem Landkreis gewonnen zu haben, die sich u.a. für mehr Bürgerbeteiligung, für einen attraktiveren Öffentlichen Verkehr oder für weniger Müllgebühren einsetzen wollen." so der Sprecher der Grünen im Kreis Görlitz, Thomas Pilz. „In der Bildung werben wir anstatt Schulen zu schließen, für ganztägiges , wohnortnahes und inklusives Lernen. Unsere alte Idee des Nachbarsprachenlernens von klein auf wird im Wahlprogramm stehen, wie auch der Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft vom Theater bis zum Heimatverein, von der Bibliothek bis zum Tiergarten“ so Pilz weiter. Die Grünen sprechen sich deutlich gegen die Erweiterung des Braunkohlentagebau Nochten aus und wollen jetzt sofort und nicht erst in 30 Jahren den Strukturwandel politisch auf die Agenda setzen.  Zwei finanzielle Forderungen sind den Bündnisgrünen wichtig: dem Landkreis dürfen keine Schadensersatzverpflichtungen auferlegt werden, sollte eine veränderte Energiepolitik Nochten II unwirtschaftlich machen und Vattenfall aussteigen. Und der Freistaat steht in der Pflicht, die strukturellen Nachteile des Landkreises durch eine veränderte Finanzaufteilung im Freistaat auszugleichen. Das gesamte Programm wird jetzt weiter diskutiert und zum Wahlkampfauftakt gemeinsam beschlossen.

Unter den Kandidaten sind neue Gesichter wie alte Bekannte. Mit Katharina Cieslak, Franziska Schubert und Alexander Hennig gehen gleich drei neue, junge Menschen für die Grünen im Oberland auf Stimmfang um die Sitze im Kreistag. Dazu neu bewerben sich die letzteren Beiden auch um Sitze im zukünftigen Stadtrat Ebersbach-Neugersdorf.  Mit Frank von Woedtke, Prof. Dr. Joachim Schulze und Thomas Pilz treten aber auch die bisherigen Kreisräte wieder an. Neu in den Görlitzer Wahlkreisen sind Dr. Klaus Wolf, Christians Pfeiffer und Enrico Deege. Die gesamt Kandidatenliste finden Sie hier.