Bündnis 90/Grüne im Kreistag Görlitz fordern Moratorium für die präventive Kinder- und Jugendarbeit.

Kreisrat Thomas Pilz: „Der Jugendhilfeausschuss darf vor dem Sonderkreistag keine Kürzungen in diesem Bereich umsetzen“.

 

Wenn am kommenden Donnerstag der Jugendhilfeausschuss zusammentritt, stehen auch Beschlüsse, die eine Reduzierung der Fachkräfte im Bereich der präventiven Kinder- und Jugendarbeit vorsehen, auf der Tagesordnung. Damit würde erneut nach 2010 in diesem für die soziale und kulturelle Bildung, ergänzend zu den Erziehungsinstitutionen Familie und Schule, wichtigen Bereich der Rotstift angesetzt. Die Begründung für die Kürzungen lassen sich auf sinkende Zahlen im Kinder- und Jugendbereich reduzieren.

 

Bündnis 90/Grüne im Kreistag Görlitz fordern Moratorium für die präventive Kinder- und Jugendarbeit. 

Kreisrat Thomas Pilz: „Der Jugendhilfeausschuss darf vor dem Sonderkreistag keine Kürzungen in diesem Bereich umsetzen“.

 

Wenn am kommenden Donnerstag der Jugendhilfeausschuss zusammentritt, stehen auch Beschlüsse, die eine Reduzierung der Fachkräfte im Bereich der präventiven Kinder- und Jugendarbeit vorsehen, auf der Tagesordnung. Damit würde erneut nach 2010 in diesem für die soziale und kulturelle Bildung, ergänzend zu den Erziehungsinstitutionen Familie und Schule, wichtigen Bereich der Rotstift angesetzt.  Die Begründung für die Kürzungen lassen sich auf sinkende Zahlen im Kinder- und Jugendbereich reduzieren. 

 

„Aber auch hier gibt es, ähnlich wie bei Schulen, eine Grenze, die nicht mehr unterschritten werden darf, wenn man nicht eine unendliche Spirale nach unten auslösen will“ so Thomas Pilz. „Die Korrekturen der CDU im Schulbereich, wo über ein Moratorium weitere Schließungen verhindert werden, sollten auch für die präventive Kinder- und Jugendarbeit Pate stehen."

 

Die präventive Kinder- und Jugendarbeit trägt wesentlich zur Attraktiviät von Lebensräumen für junge Menschen bei. Kürzungen in diesem Bereich vervielfachen ihre Wirkung: das Wegbrechen von Angeboten erzeugt zusätzlich Wegzugsdruck und es kommt zur Abwanderung von Fachkräften. „Der Kreistag hat mit großer Merheit entschieden, im Februar eine Sonderkreistag zu diesen Themen durchzufürhen. Mindestens bis dahin sollte der Jugendhilfeauasaschus durch Verabschiedung eines Moratorioums keine Kürzungen umsetzen.“