Evelin Bergmann einstimmig zur BürgermeisterInnenkandidatin der BI "Kein Giftmüll in der Neißeaue" gewählt. Wichtigste Aufgabe in den ersten 100 Amtstagen: „Rettung“ der Grundschule Zodel

Unter dem Motto „kompetent – engagiert – bürgernah – für alle Ortschaften“ tritt Evelin Bergmann als Kandidatin für die BürgermeisterInnenwahl in Neißeaue an.

 

30 Stimmberechtigte aus Neißeaue und einige Gäste versammelten sich am Mittwoch im Ortschaftszentrum Kaltwasser, um der Kandidatinnenkür der Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ beizuwohnen.

 

Das Ergebnis war mehr als eindeutig: alle 30 Stimmen, die in geheimer Wahl abgegeben wurden, entfielen auf Evelin Bergmann.

 

Bis es soweit war, stellte die Kandidatin sich und die wichtigsten Punkte ihres Programms ausführlich vor:

 

gute und ehrliche Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern aus allen Ortschaften von Neißeaue

enge Kooperation mit den Bürgermeister-Kollegen im Kreis Görlitz, um endlich die Probleme Hochwasserschutz und Sicherheit in den Griff zu bekommen und eine überzeugende Verhandlungsposition gegenüber dem zuständigen Freistaat Sachsen einzunehmen

Neu-Ausrichtung der Position der Gemeinde Neißeaue innerhalb des Verwaltungsverbandes Schöps/Neiße

Erhalt der Grundschule Zodel.

 

Und genau beim letzten Punkt kochten die Emotionen in der Fragerunde hoch: Evelin Bergmann erklärte den Anwesenden, dass die Gemeinde Neißeaue eine Zweckvereinbarung mit der Stadt Görlitz zur Bildung eines gemeinsamen Grundschulbezirkes Zodel unterschrieben hat. Das Ziel, diese Schule längerfristig zu erhalten, so wurde damals im Gemeinderat berichtet, konnte erreicht werden – und alle waren zufrieden.

 

Auch nachdem die Eingemeindung Neißeaues nach Görlitz vom Tisch war, schien dies alles ohne Gefahr für den Zodeler Schulstandort zu geschehen.

 

Tatsache ist aber: die Zweckvereinbarung enthält eine Klausel, wonach dieser „Vertrag“ jeweils zum 1. August einseitig gekündigt werden kann, um dann 12 Monate später auszulaufen.

 

„Und niemand im Gemeinderat oder in Zodel wusste davon.“, erklärte die Kandidatin den vollkommen überraschten Zuhörern.

 

Tatsächlich stellt sich die Lage wohl so dar, als hätte keiner der Verantwortlichen der Gemeinde Neißeaue nach „Vertragsunterzeichnung“ mehr das Gespräch mit der Görlitzer Rathausspitze gesucht, um Möglichkeiten zu finden, die Grundschule in Zodel unter den geänderten Rahmenbedingungen zu erhalten. Und nun sieht alles danach aus, als würde die Stadt Görlitz in diesem Jahr von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen wollen. Damit ist die Zodeler Grundschule wieder akut gefährdet.

 

"Ich werde alles versuchen, um die Grundschule Zodel zu "retten". Das wird meine wichtigste Aufgabe in den ersten 100 Amtstagen nach meiner Wahl zur Bürgermeisterin von Neißeaue sein!", versprach Evelin Bergmann.

 

Mehrere Teilnehmer der Nominierungsveranstaltung lobten den Mut und das Engagement der Kandidatin, sich für die anspruchsvolle Herausforderung der Bürgermeisterin mit aller Kraft zur Verfügung zu stellen.

 

Die notwendigen 20 Unterstützerunterschriften für die Zulassung zur Wahl hofft die Kandidatin bis Ende nächster Woche erreichen zu können: zwei Bürgerinnen boten spontan eine Mitfahrgelegenheit in das Einwohnermeldeamt nach Kodersdorf an, ein weiterer Unterstützer sagte zu, seinen VW-Bus montags und donnerstags bereit zu stellen, damit die Interessierten nach Kodersdorf fahren können.

 

Um im ersten Wahlgang zur Bürgermeisterin gewählt zu werden, braucht Evelin Bergmann, je nach Wahlbeteiligung, ca. 400 bis 600 Stimmen.

 

Wichtigste Aufgabe in den ersten 100 Amtstagen: „Rettung“ der Grundschule Zodel

Unter dem Motto „kompetent – engagiert – bürgernah – für alle Ortschaften“ tritt Evelin Bergmann als Kandidatin für die BürgermeisterInnenwahl in Neißeaue an.

30 Stimmberechtigte aus Neißeaue und einige Gäste versammelten sich am Mittwoch im Ortschaftszentrum Kaltwasser, um der Kandidatinnenkür der Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ beizuwohnen.

Das Ergebnis war mehr als eindeutig: alle 30 Stimmen, die in geheimer Wahl abgegeben wurden, entfielen auf Evelin Bergmann.

Bis es soweit war, stellte die Kandidatin sich und die wichtigsten Punkte ihres Programms ausführlich vor:

  • gute und ehrliche Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Bürgerinnen und Bürgern aus allen Ortschaften von Neißeaue

  • enge Kooperation mit den Bürgermeister-Kollegen im Kreis Görlitz, um endlich die Probleme Hochwasserschutz und Sicherheit in den Griff zu bekommen und eine überzeugende Verhandlungsposition gegenüber dem zuständigen Freistaat Sachsen einzunehmen

  • Neu-Ausrichtung der Position der Gemeinde Neißeaue innerhalb des Verwaltungsverbandes Schöps/Neiße

  • Erhalt der Grundschule Zodel.

Und genau beim letzten Punkt kochten die Emotionen in der Fragerunde hoch: Evelin Bergmann erklärte den Anwesenden, dass die Gemeinde Neißeaue eine Zweckvereinbarung mit der Stadt Görlitz zur Bildung eines gemeinsamen Grundschulbezirkes Zodel unterschrieben hat. Das Ziel, diese Schule längerfristig zu erhalten, so wurde damals im Gemeinderat berichtet, konnte erreicht werden – und alle waren zufrieden.

Auch nachdem die Eingemeindung Neißeaues nach Görlitz vom Tisch war, schien dies alles ohne Gefahr für den Zodeler Schulstandort zu geschehen.

Tatsache ist aber: die Zweckvereinbarung enthält eine Klausel, wonach dieser „Vertrag“ jeweils zum 1. August einseitig gekündigt werden kann, um dann 12 Monate später auszulaufen.

„Und niemand im Gemeinderat oder in Zodel wusste davon.“, erklärte die Kandidatin den vollkommen überraschten Zuhörern.

Tatsächlich stellt sich die Lage wohl so dar, als hätte keiner der Verantwortlichen der Gemeinde Neißeaue nach „Vertragsunterzeichnung“ mehr das Gespräch mit der Görlitzer Rathausspitze gesucht, um Möglichkeiten zu finden, die Grundschule in Zodel unter den geänderten Rahmenbedingungen zu erhalten. Und nun sieht alles danach aus, als würde die Stadt Görlitz in diesem Jahr von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen wollen. Damit ist die Zodeler Grundschule wieder akut gefährdet. 

"Ich werde alles versuchen, um die Grundschule Zodel zu "retten". Das wird meine wichtigste Aufgabe in den ersten 100 Amtstagen nach meiner Wahl zur Bürgermeisterin von Neißeaue sein!", versprach Evelin Bergmann. 

Mehrere Teilnehmer der Nominierungsveranstaltung lobten den Mut und das Engagement der Kandidatin, sich für die anspruchsvolle Herausforderung der Bürgermeisterin mit aller Kraft zur Verfügung zu stellen.

Die notwendigen 20 Unterstützerunterschriften für die Zulassung zur Wahl hofft die Kandidatin bis Ende nächster Woche erreichen zu können: zwei Bürgerinnen boten spontan eine Mitfahrgelegenheit in das Einwohnermeldeamt nach Kodersdorf an, ein weiterer Unterstützer sagte zu, seinen VW-Bus montags und donnerstags bereit zu stellen, damit die Interessierten nach Kodersdorf fahren können.

Um im ersten Wahlgang zur Bürgermeisterin gewählt zu werden, braucht Evelin Bergmann, je nach Wahlbeteiligung, ca. 400 bis 600 Stimmen.