Kühn: Effektive Unterstützung und Schutz bei Gewalt gegen Frauen gewährleisten

Am gestrigen späten Donnerstagabend debattierte der Deutsche Bundestag auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema "Schutz bei Gewalt gegen Frauen". Damit unterstützen die Grünen auch das gemeinsame Ringen von hiesigen Kreisräten und der Sozialverwaltung des Landkreises Görlitz um eine sichere Finanzierung dieser Arbeit. Dazu erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Stephan Kühn:

 

"Die Bundesregierung kommt in ihrem Bericht zur Situation der Frauenhäuser zu dem Ergebnis, dass das aktuelle Unterstützungsangebot überwiegend unterfinanziert ist. Bis heute existiert keine Reglung, die jeder von Gewalt betroffenen Frau zeitnah und niedrigschwellig ein Zugang zu Hilfe garantiert. In dieser Situation befinden sich auch die zwei Frauenschutzangebote in Görlitz und Zittau. Ihre Finanzierung nach Fallzahlen gewährleistet zwar ein Minimum an Intervention und Beratung, für präventive Arbeit, Qualifizierung und Öffentlichkeitsarbeit fehlt aber das Geld. Dies vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen häuslicher Gewalt. Wir wollen den Bund und die Länder stärker in die Pflicht nehmen. Notwendig ist die Einberufung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die die Finanzierung dieses wichtigen Unterstützungsangebotes bundesweit bedarfsgerecht regelt.”

 

Stephan Kühn, MdB

Am gestrigen späten Donnerstagabend debattierte der Deutsche Bundestag auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema "Schutz bei Gewalt gegen Frauen". Damit unterstützen die Grünen auch das gemeinsame Ringen von hiesigen Kreisräten und der Sozialverwaltung des Landkreises Görlitz um eine sichere Finanzierung dieser Arbeit. Dazu erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Stephan Kühn:  

 

"Die Bundesregierung kommt in ihrem Bericht zur Situation der Frauenhäuser zu dem Ergebnis, dass das aktuelle Unterstützungsangebot überwiegend unterfinanziert ist. Bis heute existiert keine Reglung, die jeder von Gewalt betroffenen Frau zeitnah und niedrigschwellig ein Zugang zu Hilfe garantiert. In dieser Situation befinden sich auch die zwei Frauenschutzangebote in Görlitz und Zittau. Ihre Finanzierung nach Fallzahlen gewährleistet zwar ein Minimum an Intervention und Beratung, für präventive Arbeit, Qualifizierung und Öffentlichkeitsarbeit fehlt aber das Geld. Dies vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen häuslicher Gewalt. Wir wollen den Bund und die Länder stärker in die Pflicht nehmen. Notwendig ist die Einberufung einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die die Finanzierung dieses wichtigen Unterstützungsangebotes bundesweit bedarfsgerecht regelt.”