Kulturprojekte im Landkreis Görlitz sollen Chance auf Bundesförderung erhalten

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt am Freitag im Deutschen Bundestag, für die Bundeskulturförderung von Institutionen und Projekten transparente Kriterien und verbindliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Während im laufenden Haushaltsjahr rund 1,3 Mrd.€ im Bundeshaushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingestellt sind, ist deren Vergabe mangels differenzierter Förderkriterien häufig nicht nachvollziehbar.

Stephan Kühn, MdB

Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt am Freitag im Deutschen Bundestag, für die Bundeskulturförderung von Institutionen und Projekten transparente Kriterien und verbindliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Während im laufenden Haushaltsjahr rund 1,3 Mrd.€ im Bundeshaushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingestellt sind, ist deren Vergabe mangels differenzierter Förderkriterien häufig nicht nachvollziehbar.

Dazu erklärt der sächsische Bundestagsabgeordnete Stephan Kühn, Bündnis 90/Die Grünen:

"Transparente und spartenspezifische Förderkriterien müssen klären, was die „gesamtstaatliche Bedeutung“kennzeichnet und gleichzeitig sicherstellen, dass bei vom Bund geförderten Einrichtungen und Projekten alle künstlerischen Sparten (Musik, bildende Kunst, Literatur, Soziokultur und darstellende Künste) zumindest annähernd gleichberechtigt vertreten sind.

Im Landkreis Görlitz wie auch im gesamten Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien gibt es eine Reihe von Projekten, die ins ganze Land ausstrahlen, deren Finanzierung die Region allein aber überfordert. Ich denke dabei an EUROPERA-Jugend musiziert oder den Meeting Point Messian.  Für diese und weitere Projekte könnte eine Präzisierung der Förderkriterien neue finanzielle Perspektiven eröffnen, die vor Ort dringend gebraucht werden.”