Minister Ulbig genehmigt Ausbau des Tagebaus Nochten - Freifahrtschein für wirtschaftliche Sackgasse und weitere Umweltzerstörung

Zschocke: Die Genehmigung durch Minister Ulbig kommt einer

vorprogrammierten Katastrophe für Mensch und Umwelt in der Lausitz gleich. Dresden: Heute hat der zuständige Innenminister Ulbig im Namen der

Staatsregierung den Ausbau des Braunkohletagebaus Nochten II genehmigt.

 

Dazu erklärt Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE

GRÜNEN in Sachsen:

 

"Die Genehmigung durch Minister Ulbig kommt einer vorprogrammierten

Katastrophe für Mensch und Umwelt in der Lausitz gleich. Alle

Warnsignale werden ignoriert. Mit der Ausweitung des Braunkohletagebaus

erstickt die Staatsregierung wirtschaftliche Entwicklungsperspektiven

der Region."

 

Heute hat der zuständige Innenminister Ulbig im Namen der Staatsregierung den Ausbau des Braunkohletagebaus Nochten II genehmigt.

Dazu erklärt Volkmar Zschocke, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN in Sachsen:
"Die Genehmigung durch Minister Ulbig kommt einer vorprogrammierten
Katastrophe für Mensch und Umwelt in der Lausitz gleich. Alle
Warnsignale werden ignoriert. Mit der Ausweitung des Braunkohletagebaus
erstickt die Staatsregierung wirtschaftliche Entwicklungsperspektiven
der Region." Zschocke kritisiert die Entscheidung auch als wirtschaftlich widersinnig:
"Die Entscheidung der Staatsregierung ist fatal für die wirtschaftliche
Zukunft in der Lausitz. Die Braunkohlestromerzeugung wird immer
unwirtschaftlicher. Alternative Perspektiven im Bereich der erneuerbaren
Energien und des Tourismus werden der Lausitz versagt. CDU und FDP
hängen die Region für unbestimmte Zeit wirtschaftlich ab."
Die Verockerung der Spree wird damit verstetigt und Umweltschäden
weitere Jahrzehnte hingenommen, zeigt sich Zschocke besorgt:
"Die Umweltzerstörung durch den Braunkohletagebau wird für weitere
Jahrzehnte billigend in Kauf genommen. Damit wird ein Freifahrtschein
für die hemmungslose Abbaggerung Sachsens ausgestellt. Nach dem Motto
'Nach uns die Sintflut' offenbart die Staatsregierung, dass ihr der
Erhalt der Umwelt für zukünftige Generationen gleichgültig ist."