„Niemand fordert den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle“

Thomas Pilz, Kreisvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen in Görlitz widerspricht Michael Kretschmer

 

„Niemand fordert den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle“Thomas Pilz, Kreisvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen in Görlitz widerspricht Michael Kretschmer

"Seit vielem Jahren arbeitet Bündnis 90/Die Grünen, gerade in der Ober- und Niederlausitz an Perspektiven für diese Region nach dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Mit Beschlüssen der Landesparteien in Sachsen und in Brandenburg haben die Grünen als erste politische Kraft Konzepte vorgelegt, wie sich die Lausitz in Zukunft entwicklen kann. An keiner Stelle wird dabei der sofortige Ausstieg aus der Braunkohle gefordert, sehr wohl aber ein planbarer Prozess mit klarem Bekenntnis zur Zukunft der Lausitz. Wenn Michael Kretschmer jetzt behauptet, wir Grünen würden den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle fordern, tut er dies wider bessern Wissen."
„Augenscheinlich will er davon ablenken, dass es die CDU ist, die sich bewegt und endlich in die von uns geforderte Debatte über die Zeit nach der Kohle einsteigt. Vor Jahresfrist waren jedenfalls Vorstellungen wie ein Kohleausstieg in 20-30 Jahren noch nicht zu hören.“
„Entscheidend für das Ende der Braunkohle in der Lausitz wird die Umsetzung der Klimaschutzvereinbarung von Paris durch die Bundesregierung sein. Wir sollten uns in der Region nicht über die Jahre bis zum Ausstieg streiten, sondern gemeinsam an dem jetzt beginnenden Strukturwandel arbeiten. Als Bündnisgrüne haben wir dafür vorgelegt."
Hintergrund: 

SZ, 26.09.2016, "CDU hält an der Braunkohle fest"http://www.sz-online.de/nachrichten/cdu-haelt-an-der-braunkohle-fest-3503105.html

Perspektiven für die Lausitz - www.gruene-goerlitz.de