„Perspektiven für die Lausitz“ - WERKSTATTGESPRÄCH zum Thema Mobilität am 3. Mai 10-15 Uhr in Großräschen

In einem länderübergreifenden Lausitzkonzept sollen Perspektiven für eine gemeinsame Regionalentwicklung von Ober- und Niederlausitz entworfen und politische Vorschläge für eine aktive Gestaltung des Strukturwandels erarbeitet werden. Dazu laden wir herzlich ein !

 

WERKSTATTGESPRÄCH zum Thema Mobilität

Veranstaltungsort: IBA Studierhaus Großräschen, Seestraße 84-86, 01983 Großräschen

In einem länderübergreifenden Lausitzkonzept sollen Perspektiven für eine gemeinsame Regionalentwicklung von Ober- und Niederlausitz entworfen und politische Vorschläge für eine aktive Gestaltung des Strukturwandels erarbeitet werden. Dazu laden wir herzlich ein !

Das Thema Mobilität spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Lausitz ist dank historischer Verbindungen in alle Himmelsrichtungen verkehrlich gut angebunden. Dennoch ist mehr als 25 Jahre nach Öffnung der Grenzen und mehr als 11 Jahre nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union das aktuelle Angebot an grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Deutschland und Polen sehr entwick-lungsfähig. Der heutige Fahrplan enthält keine überregionalen Verbindungen mit ansatzweise konkurrenzfähigen Angeboten und Fahrzeiten. Es bestehen außerdem erhebliche Defizite bei der grenzüberschreitenden Eisenbahninfrastruktur.

Der auf 15 Jahre ausgelegte Bundesverkehrswegeplan ist die Grundlage für Planung und Bau von Fernstraßen sowie Schienen- und Wasserwegen in Deutschland. Nach der Vorstellung des neuen Entwurfes durch das Bundesverkehrsministerium wird nun die Öffentlichkeit beteiligt. Der Entwurf zeigt, dass viele Verkehrsprojekte in der Lausitz nicht im vordringlichen Bedarf eingeordnet sind. Wir wollen darüber diskutieren, welche Verkehrsprojekte für die Entwicklung der Lausitz wichtig sind. 

Bund und Länder haben die Verteilung der Mittel für den Nahverkehr neu regelt. Brandenburg und Sachsen werden aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren deutlich weniger Regionalisierungsmittel für den Nahverkehr auf der Schiene erhalten. Dadurch drohen Angebotskürzungen, Tariferhöhungen und Abbestellungen. Insbesondere der ländliche Raum würde dadurch an Attraktivität verlieren. Mit welchen Maßnahmen kann eine Abwärtsspirale im Nahverkehr vermieden werden, welche politischen Weichenstellungen sind dafür erforderlich?

10:00 Uhr Begrüßung und Einführung, Stephan Kühn, Sächsischer Bundestagsabgeordneter, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur

TEIL A Neuer Bundesverkehrswegeplan – Impulse für die Infrastruktur in der Lausitz?

10:15 Uhr             Impulse

Infrastrukturausbau als Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit der Lausitz, Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer IHK Cottbus

Ansätze für eine nachhaltige Infrastrukturpolitik für die Lausitz, Dr. Torsten Bähr, Bundeskontaktstelle Verkehr Grüne Liga, Verkehrswende e.V.

Entwicklungsperspektiven für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr, Arvid Kämmerer, Deutsche Bahn Netz AG (angefragt)

anschließend Diskussion

12:15 Uhr, Mittagessen

TEIL B Einschnitte bei den Regionalisierungsmitteln – Abwärtsspirale im Nahverkehr?

13:00 Uhr             Impulse

Ist ein flächendeckender Nahverkehr in der Oberlausitz gesichert? Hans-Jürgen Pfeiffer, Geschäftsführer Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien

Sind Einschnitte in den Nahverkehr in der Niederlausitz zu vermeiden? n.n. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

anschließend Diskussion 

14:45 Uhr             Zusammenfassung, Annalena Baerbock, Brandenburger Bundestagsabgeordnete, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie

Ende gegen 15:00 Uhr

Kontakt und Anmeldung: Thomas Pilz, mobil 0172 3409260, mail t.pilz@gmx.de