"Wir alle können stolz sein auf die mutigen Frauen und Männer aus Görlitz", Bündnisgrüne Stadt- und Kreisräte gedenken 60. Jahrestag des 17. Juni 1953

Görlitz, 17.Juni 2013. Zentrale Gedenkveranstaltung des Freistaates Sachen zur 60ten Wiederkehr des 17.Juni 1953 auf dem Postplatz in Görlitz. OB Deinege, der Ministerpräsident, der Landtagspräsident und ein Zeitzeuge vom Bautzenkommitee sprechen auf der gut besuchten Versammlung (auch ganz junge Menschen). Wir alle können stolz sein auf die mutigen Frauen und Männer aus Görlitz in jenen Junitagen, die - zumindest für Stunden - ihre Freiheit und ihr Selbstbestimmungsrecht erkämpften. Aufschlussreich ist der in der anschließenden Andacht in der Frauenkirche verlesene Brief eines leitenden Kirchenmannes aus Görlitz vom 20.Juni 1953, der schon damals das Lügenmärchen von den "westlichen Agenten", die hinter einem "faschistischen Putschversuch" gestanden hätten, entlarvte. Nein, die mehr als 30.000 auf dem "Leninplatz" (Obermarkt) waren weder verhetzt noch ferngesteuert. Sie handelten aus einem tiefen Bedürfnis heraus und völlig selbstorganisiert. Für uns Bündnisgrüne in Görlitz ist der Obermarkt der "eigentliche" Platz des 17.Juni. Bei einer künftigen Neugestaltung sollte würdig (z.B. Denk-Mal) daran erinnert und eine Anregung für die Zukunft gegeben werden. "Freiheit - ist das Einzige, was zählt" (M. Müller-Westernhagen)

 

Foto: v.l.n.r. Stadt- und Kreisrat Prof. Joachim Schulze und Kreisrat Frank v. Woedtke legen zur Ehrung der Opfer des 17.Juni ein Blumengebinde der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vor der Gedenktafel am Gericht nieder.

Görlitz, 17.Juni 2013. Zentrale Gedenkveranstaltung des Freistaates Sachen zur 60ten Wiederkehr des 17.Juni 1953 auf dem Postplatz in Görlitz. OB Deinege, der Ministerpräsident, der Landtagspräsident und ein Zeitzeuge vom Bautzenkommitee sprechen auf der gut besuchten Versammlung (auch ganz junge Menschen). Wir alle können stolz sein auf die mutigen Frauen und Männer aus Görlitz in jenen Junitagen, die - zumindest für Stunden - ihre Freiheit und ihr Selbstbestimmungsrecht erkämpften. Aufschlussreich ist der in der anschließenden Andacht in der Frauenkirche verlesene Brief eines leitenden Kirchenmannes aus Görlitz vom 20.Juni 1953, der schon damals das Lügenmärchen von den "westlichen Agenten", die hinter einem "faschistischen Putschversuch" gestanden hätten, entlarvte. Nein, die mehr als 30.000 auf dem "Leninplatz" (Obermarkt) waren weder verhetzt noch ferngesteuert. Sie handelten aus einem tiefen Bedürfnis heraus und völlig selbstorganisiert. Für uns Bündnisgrüne in Görlitz ist der Obermarkt der "eigentliche" Platz des 17.Juni. Bei einer künftigen Neugestaltung sollte würdig (z.B. Denk-Mal) daran erinnert und eine Anregung für die Zukunft gegeben werden. "Freiheit - ist das Einzige, was zählt" (M. Müller-Westernhagen)