Zittaus Grüne zu Einkaufszentrum und Theater

Zittaus Bündnisgrüne trafen sich am vergangenen Dienstag zur ersten Mitgliederversammlung 2012 mit den Schwerpunkten Einkaufszentrum, Theater und Baumschutz. Stadtverbandssprecher Philipp Schwarzbach freute sich über das starke Interesse an der Veranstaltung der grünen Landtagsfraktion zum Einkaufszentrum am 10. Januar in der „Kultuhr“: „Wir haben das Thema ja sofort im September aufgegriffen, Chancen und Risiken benannt und eine intensive Beteiligung der BürgerInnen gefordert.“ Er freut sich, dass eine rege Bürgerbeteiligung zustande gekommen ist und jetzt auch der von den Grünen vorgeschlagene Gestaltungsbeirat eingerichtet wird.

Philipp Schwarzbach, Sprecher SRV Zittau

von Philipp Schwarzbach  

Zittaus Bündnisgrüne trafen sich am vergangenen Dienstag zur ersten Mitgliederversammlung 2012 mit den Schwerpunkten Einkaufszentrum, Theater und Baumschutz. Stadtverbandssprecher Philipp Schwarzbach freute sich über das starke Interesse an der Veranstaltung der grünen Landtagsfraktion zum Einkaufszentrum am 10. Januar in der „Kultuhr“: „Wir haben das Thema ja sofort im September aufgegriffen, Chancen und Risiken benannt und eine intensive Beteiligung der BürgerInnen gefordert.“ Er freut sich, dass eine rege Bürgerbeteiligung zustande gekommen ist und jetzt auch der von den Grünen vorgeschlagene Gestaltungsbeirat eingerichtet wird. 
Grünen-Stadtrat Matthias Böhm setzt sich dafür ein, ein möglichst breites Spektrum an Meinungen in den Beirat zu bringen. „Wir Stadträte sind in diesem Gremium nicht so wichtig, wichtiger sind die sach- und fachkundigen EinwohnerInnen, wichtig ist auch für die Akzeptanz des Zentrums, kritisch-konstruktive Stimmen mit einzubeziehen“, so Böhm. 
Gut wäre es auch, da waren sich die Grünen einig, dem Vorschlag von Michael Bräuer zu folgen und einen Architekturwettbewerb zum EKZ zu veranstalten (Bräuer ist Vorsitzender der Expertengruppe städtebaulicher Denkmalschutz beim Bundesminister für Stadtentwicklung  und langjähriger Mitstreiter von Prof. Kiesow).
 
Zum Theaterkonsolidierungskonzept teilen die Bündnisgrünen aus Zittau und dem Altkreis die Sorgen um den Erhalt des Ensembles in Zittau. Co-Sprecher Horst Schiermeyer begrüßte das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. „Dass das Konzept noch mal überarbeitet wird, ist gut, da sollten aber auf jeden Fall auch Theater und Stadt Zittau in der Arbeitsgruppe vertreten sein,“ so Schiermeyer. Stadtrat Böhm würde es begrüßen, wenn der Stadtrat ein positives Zeichen für eine Beteiligung der Stadt an der Theater-GmbH beschließen würde, am Besten noch in der Januarsitzung. Die Bereitschaft einiger Nachbargemeinden, über eine Beteiligung an der Theaterfinanzierung und über verstärkte Kooperation auch bei anderen Aufgaben mit der Stadt reden zu wollen, erfordere jetzt ein eindeutiges Votum der Stadt für eine Theaterbeteiligung, meint Böhm.
 
Angesprochen wurden auch neue Baumfällungen in Zittau, z.B. die Fällung einer Rotbuche am Ring. „Warum werden vor allem bei stadtbildprägenden Bäumen vor einer Fällung keine qualitativ hochwertigen Gutachten erstellt und Alternativen, beispielsweise ein Einkürzen der Baumkrone, geprüft?“ fragte eine engagierte Bürgerin, die sich hilfesuchend an den bündnisgrünen Stadt- und Regionalverband wandte. Stadtrat Böhm will dem nachgehen.
 
Das nächste Treffen in Zittau findet am 14. Februar 2012 wieder um 19 Uhr im Café Jolesch statt. Alle interessierten BürgerInnen sind dazu wie immer recht herzlich eingeladen.