Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ erstattet Anzeige
Sonntag, 20. November 2011
Im Böschungsbereich der TKK-Kiesgrube wurden Bruthöhlen der streng geschützten Uferschwalbe zerstört
Das Entsetzen ist groß bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“. Am vergangenen Samstag wurde festgestellt, dass die in der Wand der Kiesgrube befindlichen Bruthöhlen der streng geschützten Uferschwalbe offenbar zerstört wurden.
„Wir haben sofort die Polizei informiert und Anzeige erstattet.“, erklärt Andrea Wiedmer, Sprecherin der Bürgerinitiative.
Zwischenzeitlich wurden das Umweltamt und die untere Naturschutzbehörde beim Landkreis ebenfalls über den Verstoß gegen § 44 Bundesnaturschutzgesetz in Kenntnis gesetzt.
„Allmählich stellt sich ernsthaft die Frage, was im Einzugsbereich der TKK GmbH noch alles unter den Augen der Behörden geschehen kann?“, ist Astrid Günther-Schmidt besorgt.
Die Bürgerinitiative fordert schnellstmögliche Aufklärung des Sachverhalts und ein Konzept der zuständigen Behörden, wie die anderen, zahlreichen und streng geschützten Arten in der Umgebung der TKK GmbH wirksam vor Verstößen gegen geltendes Recht geschützt werden sollen.






