Kam der illegale Klärschlamm der TKK von der ETU?
Montag, 31. Oktober 2011
Bürgerinitiativen befürchten, dass hier erst die Spitze des Müllberges sichtbar ist
Nun ist es also amtlich: hunderte LKW-Ladungen illegaler „Klärschlamm-Gemische“ wurden bei der TKK in unter Bergrecht stehenden Gruben verkippt.
„Bei 13.000 t lässt sich nicht mehr glaubwürdig erklären, dass es sich um ein Versehen gehandelt hat. Hier ist jemand vorsätzlich zu Werke gegangen.“, ist man sich in den Bürgerinitiativen „KEIN Giftmüll auf dem Eigen!“ und „KEIN Giftmüll in der Neißeaue!“ sicher.
In den BI´s ist die Sorge groß, dass das Material von der Altbernsdorfer Firma ETU stammen könnte.
„Nachdem bei uns in Altbernsdorf und Schönau-Berzdorf der ekelerregende "ETU-Gestank" endlich abgestellt wurde, kamen aus dem Umfeld der TKK Berichte von Anwohnern, die auf zumindest ähnliches Material schließen lassen.“, erklärt Astrid Günther-Schmidt.
Nun ist es an den Behörden, die Lieferströme ebenso wie die konkreten Analyseergebnisse des „Klärschlamm-Gemischs“ aufzuklären und öffentlich zu machen.
Darüber hinaus fordern die Vertreter der Bürgerinitiativen, dass die Verantwortlichen mit aller Kraft verhindern, dass die stinkenden Materialien nun zur ETU ins sog. Zwischenlager oder zur weiteren „Behandlung“ verbracht werden.
„Weiterhin scheint es dringend geboten, die TKK einer Tiefenprüfung zu unterziehen, damit endlich Klarheit herrscht, ob es dort weitere genehmigungswidrige Einlagerungen gibt.“, so Andrea Wiedmer.






