Günther-Schmidt: „Es beruhigt uns sehr, dass das Landratsamt unserer Beschwerde insofern gefolgt ist, als der Bürgermeister nun in öffentlicher Sitzung einen Stadtrat zur provisorischen Treppe am Ärztehaus durchführen muss.“

Freitag, 22. Juli 2011

Astrid Günther-Schmidt

BI: „Wir schauen alle erwartungsvoll auf Bürgermeister Lange und fragen uns, ob seine Autorität ausreicht, nun den nötigen Baubeschluss erfolgreich durch den Stadtrat zu bringen.“ 

Die hohe Kunst, ein erfolgreicher Bürgermeister zu sein und somit die Geschicke der Stadt verantwortungsvoll zum Wohle aller zu lenken, ist insbesondere dann gefragt, wenn ein Konflikt mitten durch den Stadtrat geht - das ist beim Thema „provisorische Treppe am Ärztehaus“ eindeutig der Fall.  

„Wir schauen alle erwartungsvoll auf Bürgermeister Lange und fragen uns, ob seine Autorität ausreicht, nun den nötigen Baubeschluss erfolgreich durch den Stadtrat zu bringen.“, erklären die Mitglieder der BI.  

Seine Aufgabe bis Donnerstag, 19 Uhr, besteht darin, die 5 „Nein-Stimmer“ von der Vorwoche zumindest insofern von seinem Antrag zu überzeugen, als sich dann mindestens so viele Stadträte der Stimme enthalten, dass als Abstimmungsergebnis mehr Ja- als Nein-Stimmen festzustellen sein werden. 

„Es beruhigt uns sehr, dass das Landratsamt unserer Beschwerde insofern gefolgt ist, als der Bürgermeister nun in öffentlicher Sitzung einen Stadtrat zur provisorischen Treppe am Ärztehaus durchführen muss.“, erklärt Astrid Günther-Schmidt, Sprecherin der Bürgerinitiative.

Ob diese Sitzung nun als Sondersitzung, Eil- oder Dringlichkeitssitzung bezeichnet wird, ist für die Vertreter der BI zweitrangig: „Entscheidend ist, dass dem demokratischen Prinzip der Öffentlichkeit gefolgt wird.“, erläutert Astrid Günther-Schmidt.