Liebe Leserin, lieber Leser,

Liebe Besucherin dieser Webseite,

lieber Besucher,

vielleicht auch

Liebe Freundin, lieber Freund der GRÜNEN,

 

Sie gehören zu den Menschen, auf die unsere Demokratie „baut“ – zu denjenigen, die sich informieren über das politische Geschehen im Lande. Zu denjenigen, die ihr Wahlrecht nutzen, um über unsere Zukunft mitzuentscheiden.

Die Parteien wirken mit an der politischen Willensbildung. Es gibt Programme, es gibt Parteitage und Beschlüsse, aber vor allem Menschen, die dafür stehen und das alles in die Tat umsetzen.

 

Aus gutem Grund haben wir in Deutschland die DirektkandidatInnen und die Landeslisten. Ich selbst bewerbe mich zum dritten Mal nach 2005 und 2009 als Direktkandidat für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Wahlkreis Görlitz. Vielleicht kennen Sie mich aus meiner kommunalpolitischen Arbeit im Kreistag oder im Stadtrat in Görlitz und haben dadurch einen Eindruck gewonnen.

 

Unser politisches Gewicht bei der Vorbereitung von Entscheidungen und bei der Durchsetzung von Vorhaben für Stadt und Landkreis ist größer, als es die reine Anzahl unser Mandatsträger vermuten lässt. Wir haben Einiges erreicht und wollen für die Sicherung einer lebenswerten Zukunft, einer liebenswerten Heimat, weiter erfolgreich sein. Aus dieser Erfahrung im Kreistag und im Stadtrat und weil ich davon überzeugt bin, dass unser Land starke Grüne auch in den Landtagen und im Bundestag braucht, bitte ich Sie: Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch, überzeugen Sie Andere und setzen mit Ihren beiden Stimmen auf „Grün“.

 

( 1) Etwas über mich.

 

Ich bin Jahrgang 1952. Geboren und aufgewachsen in Gütersloh in Ostwestfalen. Väterlicherseits habe ich Wurzeln ganz in der Nähe: in Wurbis bei Bautzen. Mein Urgroßvater arbeitete als Bahnwärter in Obervogelgesang an der Bahnstrecke nach Königstein und mein Vater war gebürtiger Dresdner. Die Oberlausitz und insbesondere die Stadt Görlitz sind mir zu neuen Heimat geworden. Ich bin gerne hier und lebe in netter Nachbarschaft mit meiner Familie in der Nikolaivorstadt in Görlitz.

 

Als „anerkannter“ Kriegsdienstverweigerer habe ich nach dem Abitur Zivildienst in einer bekannten diakonischen Einrichtung (Bethel bei Bielefeld) geleistet. Während des Studiums bekam ich Kontakt zur entstehenden Ökologiebewegung und habe mich dort – insbesondere in der Auseinandersetzung um die Atomkraft – engagiert.

 

Nach dem Studienabschluß als Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt Bildungsplanung/ Bildungsökonomie habe ich von 1979 bis 1984 im Jugendamt und Sozialamt der Stadt Hamm im Ruhrgebiet als Projektkoordinator und Jugendhilfeplaner gearbeitet. Es folgten 10 Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsinstitut der Universität Dortmund. 1994-1995 hatte ich eine Vertretungsprofessur für Erziehungswissenschaften an der FH Lausitz in Cottbus inne.

 

Seit März 1995 bin ich in Görlitz als Professor für Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Zittau/Görlitz tätig. Zwei Amtszeiten als Dekan des Fachbereiches gaben mir Gelegenheit, wertvolle Erfahrungen mit Hochschulpolitik zu sammeln. Mein Beruf ermöglicht mir, mich insbesondere auch mit Sozialen Problemen und deren Lösung zu befassen.

 

1979 wurde ich Mitglied einer DGB-Gewerkschaft, zunächst in der ÖTV, später und bis heute in der GEW. Seit einigen Jahren trage ich als Vertrauensdozent der Hans Böckler Stiftung des DGB mit dazu bei, dass begabte und engagierte Studierende materiell und ideell gefördert werden können. Seit sechs Jahren übe ich eine ähnliche Funktion in der grünen Heinrich-Böll-Stiftung aus.

 

Seit der Kreistagswahl 2008 vertrete ich grüne Interessen im Kreistag und seit der vergangenen Stadtratswahl auch im Görlitzer Stadtrat.

 

(2) Dafür setze ich mich ein.

 

Meine Berufsbiografie sieht glatter aus, als sie war: ich habe 1979 bis 1995 von befristeten Beschäftigungsverhältnissen gelebt, eine so genannte ABM-Karriere hinter mich gebracht und war fast zwei Jahre lang arbeitslos. Das vergesse ich nicht und betrachte meine heutige sichere Position als Landesbeamter in besonderer Weise als Privileg und Verpflichtung. Studieren konnte ich nur, weil ich BAFöG bekam und so zusammen mit verschiedenen Jobs sorgenfrei und mit überschaubaren BAFöG-Schulden leben konnte.

 

Sie sehen, mich beschäftigen stark die sozialen Probleme und die Bildungsfragen. Meine Fachkenntnisse über Soziale Fragen, Sozialplanung, Regionalentwicklung und Kulturarbeit will ich in wahrgenommener Verantwortung auch im Feld der Politik einbringen.

 

Die so genannte Energiewende darf nicht ausgebremst werden. Unsere Kinder und Enkel sollen die Freiheit haben, selbst Entscheidungen zu Treffen. Die von den früheren und heutigen Generationen aufgehäuften Schuldenlasten, die ungelöste Problematik des Atommülls, die verfehlte Klimapolitik (Braunkohle!) hängen ihnen schon jetzt wie ein Mühlstein um den Hals. Das wollen und können wir ändern.

 

(3) Warum die GRÜNEN wählen?

 

Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und auch viele ihrer Mitglieder haben ihre Wurzeln in der Bewegung der Bürgerinitiativen (Friedensbewegung, Umweltbewegung, Anti-AKW-Bewegung, Frauenbewegung, Eine-Welt-Arbeit u.a.m.)  in der alten Bundesrepublik und in der Bürgerrechtsbewegung in der DDR.

 

Wir haben früher als andere Parteien die Zeichen der Zeit und neue Herausforderungen, erkannt, benannt und mit Lösungsvorschlägen bearbeitet. Das ist bis heute so. Und im Unterschied zu Anderen bleiben wir nicht beim „Wünsch Dir Was“ , dem „Darf´s ein bisschen mehr sein?“ oder dem „Weiter so“ oder dem „Lass das mal die M. machen“ stehen. Wir lehnen uns nicht zurück, wir übernehmen Verantwortung, wir machen es uns nicht leicht. Und wir bemühen uns um die Umsetzung unserer Vorschläge und ringen um Mehrheiten. Das ist im Unterschied zu den Schaumschlägern und großen Verneblern und Vereinfachern in der Parteienlandschaft unser Verständnis von Politik.

 

Von manchen Marketingleuten wird aktuell empfohlen, die Grünen sollten sich auf ihren „Markenkern“, die Umwelt-, Klima- und Energiepolitik, beschränken. Der Meinung bin ich nicht, auch wenn das im Augenblick laut Meinungsforschung zu prognostizierten Stimmenverlusten für uns führt. Denn: Wir haben die Mitgestaltungspflicht, die Kraft, die Konzepte und die Kompetenz für alle Felder der Politik.

 

Sie alle haben es am 22.September in der Hand. Unterstützen Sie mich mit Ihrer Erststimme, stärken Sie GRÜN mit ihrer Zweitstimme.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ihr

 

Prof.Dr.Joachim Schulze

P.S Weitere Informationen über meine Haltung zu politischen Themen finden Sie zum Beispiel unter:

 

http://www.wen-waehlen.de/btw13/kandidaten/23817-joachim-schulze.html

 

http://www.abgeordnetenwatch.de/prof_dr_phil_joachim_schulze-1031-71622.html

 

http://www.bund.net/nc/themen_und_projekte/bundestagswahl/kandidatinnencheck/?kandidat=148408