Grün in die Görlitzer Räte

Liebe Görlitzerinnen und Görlitzer,
zwölf KandidatInnen für Bündnis 90/Die Grünen treten in diesem Jahr an, um mit Ihrer Hilfe im Görlitzer Stadtrat etwas bewegen zu können.

Auch bei der Ortschaftsratwahl in Ludwigsdorf sind wir mit einem Kandidaten vertreten.

Unser Wahlprogramm für die Statratswahl 2009, "Global denken. Lokal handeln." als PDF (985 KB).

Gottfried Semmling

Görlitz

-Listenplatz 1

-freiberuflicher Bauingenieur und Restaurator
-1954 geboren
-verheiratet, zwei Kinder

-seit 1990 Statrat in Görlitz (erst Neues Forum, dann B'90/Grüne)

-Sprecher des Kreisverbandes Görlitz
-Vorstandsmitglied im Stadtverband Görlitz

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Prof. Dr. Joachim Schulze

Görlitz

-Listenplatz 2

-Professor für Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Zittau/Görlitz
-1952 geboren
-ledig, keine Kinder

-Mitglied im Kreistag des Landkreises Görlitz

-Sprecher des Stadtverbandes Görlitz

Stephan Meier

Görlitz

-Listenplatz 3

-zur Überbrückung der Zeit zwischen Zivi und Studium als Bürokraft im Landtagsabgeordnetenbüro tätig
-1988 geboren
-ledig, keine Kinder

-Mitglied im Vorstand des Kreisverbandes
-Mitglied im Vorstand des Stadtverbandes

-Sprecher Grünen Jugend Ostsachsen

Ergül Schmidt-Capar

Görlitz

-Listenplatz 4

-Sprachlehrforscherin B.A.
-1968 geboren

Frank von Woedtke

Görlitz

-Listenplatz 5

-Dipl. Chemiker, Dipl. Umweltwissenschaftler, M.Sc. in Environmental Protection, Dozent beim Bundesamt für den Zivildienst
-1970 geboren
-verheiratet, 2 Kinder aus 1. Ehe

-Mitglied im Kreistag des Landkreises Görlitz

Ich bin evangelischer Christ, in Görlitz geboren und aufgewachsen und wohne seit 2006 wieder hier.

Nach wissenschaftlichen Ausbildungen an der Technischen Universität Dresden und der Universität Rostock bin ich seit 1997 in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig, heute als Dozent für politische Bildung an der Zivildienstschule Schleife.

Ich bin seit 2002 bündnisgrünes Parteimitglied und bekam durch die Wählerinnen und Wähler 2004 erstmals das Mandat für den Kreistag Löbau-Zittau erteilt, 2008 dann für den Kreistag Görlitz.

Meine Motivation für eine engagierte Arbeit im Stadtrat ist gegeben durch einen Gestaltungswillen für meine Heimatstadt und durch meine Tätigkeit im Kreistag. Heute werden wesentliche Entscheidungen für Görlitz auf der Landkreisebene getroffen. Um unsere Stadt dabei weiter voran zu bringen und nachhaltig zu entwickeln, darf es aber nicht heißen „Görlitz hier, Landkreis da“. Es muss eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf der politischen Ebene und in den Verwaltungen geben, die durch integere Persönlichkeiten gelebt wird. Das Verharren auf betonfesten Standpunkten und das Androhen gerichtlicher Verfahren, so wie es derzeit bei der Frage nach der Finanzierung des Görlitzer ÖPNV – speziell der Straßenbahn – seitens der Stadt Görlitz offensichtlich Strategie ist, dient der Sache überhaupt nicht, es schadet. Die Kreisreform – so wenig Freude sie hervorgerufen hat – muss jetzt als Chance und nicht als Verlust für Görlitz begriffen werden. „Wir sitzen im gleichen Boot“ ist mehr als zutreffend für Görlitz und sein Umland. Die Stadthalle ist auch beredtes Beispiel dafür: Görlitz allein wir das Sanierungs- und Neunutzungsprojekt nicht stemmen können, dazu bedarf es Unterstützung und verbindlicher Zusagen aus der Region, einschließlich Stadt und Landkreis Zgorzelec.

Für ein partnerschaftliches Miteinander mit dem Landkreis Görlitz und den polnischen Nachbarn will ich mich im Stadtrat besonders einsetzen, um für Görlitz das Beste zu suchen und zu finden!

Enrico Deege

Görlitz

-Listenplatz 6

-Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge; Fachübungsleiter Klettern
-1971 geboren
-verheiratet, zwei kinder

-Vorstandsmitglied Sapos e.V.
-Mitglied Deutscher Alpenverein Sektion Zittau
-Gemeindemitglied der Reformierten Gemeinde Görlitz
-Mitarbeiter Teekeller Görlitz
-Mitarbeiter Neissegalerie Görlitz

"Görlitz ist GRÜN-DER-ZEIT"

Prof. Dr. Norbert Zillich

Görlitz

-Listenplatz 7

-Professor
-1955 geboren

Jennifer Wiechmann

Görlitz

-Listenplatz 8

-Studentin für soziale Arbeit
-1987 geboren
-ledig, keine Kinder

-Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Sachsen
-Sprecherin Grüne Jugend Ostsachsen

Marion Semmling

Görlitz

-Listenplatz 9

-Pharmazieingenieurin
-1955 geboren
-verheiratet, zwei Kinder





Andreas Kieschnick-Pagenkopf

Görlitz

-Listenplatz 10

-im Martinshof Rothenburg Diakoniewerk zuständig für Qualitätsentwicklung und Ausbildung der Heilpädagogischen Einrichtung
-1964 geboren
-verheiratet, drei Kinder

Ich bin in Görlitz geboren und aufgewachsen, nach 1990 kandidiere ich zum 2. Mal für den Stadtrat. Vieles hat sich in der Zwischenzeit verändert, nicht alles zum Guten: wachsende Verkehrs- und Lärmbelästigungen, drastische Einschränkungen beim öffentlichen Personenverkehr, Zersiedelung und Versiegelung ehemaliger Freiflächen etc. Inkompetenz, Kleinkariertheit, Selbstgefälligkeit und Lobbyismus nicht weniger Stadträte und auch der Clique unseres Stadtoberhauptes haben nicht selten eine nachhaltige Entwicklung blockiert. Auf Grund meiner beruflichen Erfahrungen sehe ich mich jedoch gut gewappnet, mit entsprechenden Auswüchsen umzugehen.
Aus meiner persönlich Lebenssituation heraus interessiere ich mich besonders für die Angelegenheiten von Familien, Kindern und Jugendlichen; darüber hinaus gilt dem Naturschutz und einer lebendigen Kleinkunstszene mein Interesse.
Bürgerschaftlichkeit verstehe ich als konstruktives Aktivwerden; nicht im Sinne kleinbürgerlicher Wählervereinigungen sondern mit Blick auf die globale Verantwortung jedes Einzelnen.
Mein Motto finde ich bei Ton, Steine, Scherben:
Wann - wenn nicht jetzt, Wo - wenn nicht hier, Wie - wenn ohne Liebe, Wer - wenn nicht wir ...

Andreas Neumann-Nochten

Görlitz

-Listenplatz 11

-Maler und Graphiker
-1960 geboren

Albrecht Alexander Enz

Görlitz

-Listenplatz 12

-Rechtsanwalt in der Kanzlei Dr. Flügge, Michl und Kollegen in Görlitz, Berater der Caritas beim Bistum Görlitz, Schwerpunkt: Integration und Soziales
-1970 geboren
-ledig, 1 Sohn

-Mitgleid bei: Caritas, artemision e.V. (Schatzmeister), Tennisverein Gelb-Weiss Görlitz

Für mehr Zusammenhalt und Einigkeit in der Stadtpolitik. Alle müssen an einem Strang ziehen,  und zwar auf derselben Seite.
Solidarität soll allen zuteil werden, den alteingesessenen wie den neuen Bürgern unserer Stadt - gleich, welcher Nationalität sie angehören, was für eine Vergangenheit sie haben und in welchen sozialen Verhältnissen sie leben.
Das von Abwanderung geprägte Görlitz ist auf jeden Einwohner angewiesen. Ich will dazu beitragen, dass sich jeder Neuankömmling in seiner Stadt gebraucht, geborgen und zur Integration eingeladen fühlt.
Görlitz soll wieder mehr ins Zentrum rücken und sich zu dem entwickeln, was es früher war: europäisch,  dynamisch und weltoffen.

Wolf Dieter Friesecke

Ludwigsdorf (Görlitz)

Wolf Dieter Friesecke kam 2001 nach einer 46-jährigen Berufstätigkeit im Öffentlichen Dienst, die letzten 25 Jahre als Leiter eines Arbeitsamtes in der Lüneburger Heide, nach Görlitz. Im Unruhestand baute er hier und in Zgorzelec zwei Betriebe auf, erwarb in Ludwigsdorf ein völlig heruntergekommenes kleines bäuerliches Anwesen, sanierte es weitgehend eigenhändig und gab den Anstoß zur Gründung des Heimatvereins Ludwigsdorf/Ober-Neundorf. Er vertritt die Inhalte des „Plädoyer für ein Leben auf dem Lande“ und möchte gemeinsam mit Mitstreitern aus Heimatverein und Bürgerschaft die beiden Dörfer voranbringen. Zuletzt gestaltete er die Ausstellung (m.Ausn.der Konsumecke) anlässlich des „Tags der Beräumung“ im alten Konsumgebäude.
Friesecke kann vielfältige Erfahrungen einbringen, hat er doch z.B. weit über seine dienstliche Tätigkeit hinaus bei den Ansiedlungen des Heide-Parks Soltau und des Centerparcs Bispinger Heide mitgewirkt. Eine ständige Zusammenarbeit mit dem Amt für Agrarstruktur Verden führte zu vielen Dorfentwicklungsmaßnahmen, wobei "Leben und arbeiten auf dem Lande!" der jetzt hier zu bemerkenden Landflucht wirksam begegnen konnte. Dörfer nicht nur verschönern, sondern wieder mit sozialem Leben füllen, sei angesagt.
In Ludwigsdorf fühlt er sich wohl und freut sich, dass insbesondere jüngere Menschen einen netten Umgang mit dem mittlerweile 72-Jährigen pflegen und seine Ideen im Heimatverein angenommen werden.